Die manipulierte Masse
Wie systematische Konditionierung eigenständiges Denken ersetzt hat. Eine Analyse über Schubladendenken, delegierte Gewalt und die Pathologisierung von Freiheit in modernen Gesellschaften.
Etwas stinkt gewaltig in unserer Gesellschaft. Es fühlt sich an, als hätte jemand die moralische Festplatte der Menschheit formatiert und mit einem Virus überschrieben. Eigenständiges Denken, Individualität und Freiheit werden heute verachtet. Wer danach strebt, gilt als egoistisch, gefährlich und asozial.
Der Verlust des eigenen Denkens
Stattdessen lechzen die Leute nach vorgekauter Meinung. Sie vertrauen ihrer eigenen Intuition nicht mehr, geschweige denn ihrer Denkfähigkeit. Hauptsache, irgendeine Autorität, ein Algorithmus oder ein Experte sagt ihnen, was sie zu denken haben. Die Meinung wird brav übernommen, ohne auch nur ansatzweise zu kapieren, was eigentlich dahintersteckt. Kritisches Denken ist eine Randerscheinung.
Schubladendenken und Spaltung
Man hat sie perfekt trainiert auf Schubladendenken. Es gibt nur noch gut und böse, richtig und falsch, wir und die anderen. Nuancen? Grautöne? Fehlanzeige. Abweichende Meinungen werden nicht diskutiert, sondern gehasst. Ihre Vertreter werden verteufelt und ausgegrenzt.
Logik wurde still und leise durch Ideologie ersetzt. Deshalb können diese Menschen völlig unvereinbare Dinge gleichzeitig glauben und verteidigen beides mit religiösem Eifer, aber ohne Verstand.
Die delegierte Gewalt
Besonders pervers wird es, wenn Gewalt ins Spiel kommt. Persönlich würden die meisten niemals jemanden bestehlen, einsperren oder ihm etwas antun. Anders sieht die Sache aber aus, wenn es über einen Mittelsmann geht. Plötzlich sind die schwersten Straftaten salonfähig und notwendig.
- Steuern sind Diebstahl mit Ankündigung.
- Regulierungen sind Gewalt in Aktenordnerform.
- Kriege sind Massenmord auf Kosten der anderen.
Der Mittelsmann, der sich vor niemandem zu verantworten hat, nimmt jegliche Verantwortung weg. Er ist das perfekte Sprachrohr für die verkorkste Moral.
Die Pathologisierung der Freiheit
Kritisiert du dieses System, bist du sofort der Spinner. Du bist der Verrückte, wenn du Zwang ablehnst. Der Irre, wenn du Gehorsam gegenüber willkürlicher Macht verweigerst. Der Gefährliche, wenn du einfach in Ruhe gelassen werden willst und niemandem etwas tust. Frieden, Freiheit und Eigenverantwortung sind Tabus. Sie nennen dich exakt das, was sie selbst sind. Doch sich den Spiegel vorhalten können sie nicht.
Die Matrix der Abhängigkeit
Wie zur Hölle konnte es so weit kommen? Es liegt nun mal im Interesse des Systems, genau diejenigen zu konditionieren, die es am Leben halten und ohne die es nicht existieren könnte. Wer alles glaubt, dem kann man auch alles verkaufen. Wer verlernt hat zu hinterfragen oder zu verstehen, der wird jemanden suchen, der ihm das abnimmt.
Ist man erst einmal abhängig, wird der Glaube ans System und an seine Rechtmäßigkeit irgendwann zum Selbstläufer. Sie stecken in der Matrix, und wenn du die Matrix kritisierst, werden sie zu Agent Smith. Der Virus sitzt so fest in ihren Köpfen, dass sie jeden attackieren, der nicht konform ist.
Da sind wir nun also: Freiheit ist verdächtig, Ungehorsam ist Krankheit, und friedliches Alleinleben macht dich zum Gesellschaftsfeind. Jetzt ist es umso wichtiger, auch die letzten Stricke dieses Systems zu lösen.
Werde frei, indem du Abhängigkeiten minimierst.